Zur Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2017 im GPS-Dreiecksfliegen, traf sich schon in diesem Jahr zu Pfingsten die Elite dieser noch recht jungen Wettbewerbsklasse im Modellflug, beim AeroClub Göppingen-Salach. Dabei konnte der AeroClub über 30 Piloten plus Helfer aus der ganzen Welt begrüßen. Selbst aus Süd Afrika reisten zwei Teilnehmer an. Im Gegensatz zu den üblichen Segelflugzeugen, kreisten daher letztes Wochenende maßstäbliche verkleinerte Flugzeuge im Maßstab 1:3 oder größer über dem Segelflugplatz Gruibingen-Nortel. Dies ergibt imposante Modelle mit bis zu 8 Metern Spannweite und 25 kg Gewicht. Ausgerüstet mit modernster Technik wie GPS, Variometer, Höhen- und Geschwindigkeitsmesser, gehen dabei die Modelle auf einen vorher definierten Dreieckskurs auf Punktejagt. Dabei kommt es darauf an, die Aufwindfelder optimal zu nutzen, um möglichst oft und schnell den ca. 2,4 km langen Kurs in 30 Minuten Flugzeit zu umrunden. Der Kurs und Daten wie Höhe, Geschwindigkeit und Aufwindfelder werden dem Piloten dabei auf einem speziellen Navigationsgerät am Boden übermittelt. Geflogen wird dabei in zwei Klassen. Die Klasse „Scale“ ist beschränkt auf den maximalen Maßstab von 1:3, eine Flächenbelastung von 115g/qdm² und wird im F-Schlepp gestartet. Die Klasse der Eigenstarter hat keine Begrenzung im Maßstab und wird nur durch die 25 kg Maximalgewicht beschränkt. Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse mit niedrigen Wolken und ungewöhnlich kalten Temperaturen, konnten in zwei spannenden Wettkampftagen alle Rennen durchgezogen werden. Begeistert äußerten sich die Piloten über die perfekte Infrastruktur, das weitläufige Gelände und die sehr guten Thermikbedingungen auf dem Flugplatz Nortel. Daher freuen sich die Teilnehmer und der Verein auf eine spannende Weltmeisterschaft im August 2017 auf dem Gelände des AeroClub Göppingen-Salach.

Die Gewinner der beiden Klassen lauten:

Klasse Scale 1:3:

  • 1. Stefan Müller
  • 2. Daniel Aeberli
  • 3. Philip Kolb

Klasse Eigenstarter:

  • 1. Florian Schambeck
  • 2. Josef Mögn
  • 3. Holger Genkinger